Das neue Veranstaltungsjahr eröffneten wir mit einer besonderen Lesung: Jehona Kicaj stellte ihren vielfach ausgezeichneten Debütroman „ë“ vor und beeindruckte das Publikum nachhaltig mit der sprachlichen Kraft, der Präsenz und der inhaltlichen Tiefe ihres Textes. In ihrer Lesung wurde eindrücklich erfahrbar, wie eng Fragen von Herkunft, Erinnerung und Sprache miteinander verwoben sind – und wie der Kosovokrieg aus der Perspektive der Diaspora bis heute nachwirkt.

Unser herzlicher Dank gilt Jehona Kicaj für diesen besonderen Abend. Ebenso danken wir Ardita für das kluge und feinfühlige Gespräch, das die Lesung bereichert und vertieft hat.

Der Abend setzte sich musikalisch fort. Unter dem Titel „Klangliches Erbe in neuen Formen“ wurde Musik als Verbindung, als Erinnerung und als gemeinschaftliches Erleben spürbar. Die Atmosphäre war warm und offen, das Publikum aufmerksam und begeistert.

Wir danken Gert Kapo, Dorina Porodini, Migen Begolli und Epaminondas Ladas herzlich für eine Darbietung voller Gefühl, Tiefe und Ausdruckskraft, die viele Menschen im Raum bewegt hat.

Die intensive Stimmung, die anregenden Gespräche im Anschluss und das große Interesse des Publikums machten diesen Abend zu einem gelungenen Auftakt unseres Veranstaltungsjahres.

Wir danken allen Gästen für ihr Kommen, ihr Zuhören und ihre Mitwirkung.