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Tirana, die neue Balkan-Metropole der keine Grenzen gesetzt sind. Die Stadt wächst rasant und bietet ihren Besuchern eine Vielfalt an Möglichkeiten sich mit ihr bekannt zu machen. Dieses Jahr war sie zum zweiten mal Gastgeber der in Diaspora lebenden Albanern.

URACult e.V. wurde offiziell von dem albanischen Präsidenten eingeladen. Wir dürften Gast und Mitmacher sein. Wir haben als Kulturbeauftrage gern die zweite Rolle angenommen. Seit der Gründung unseres Vereines, haben wir versucht unser Netzwerk zu erweitern und haben in verschiedenen Initiativen, Gesprächsrunden, Treffen usw, nicht nur teilgenommen, sondern auch aktiv mitgewirkt. Unsere Präsenz und Mitwirkung auch in den größeren Veranstaltungen wie „Der erste Diasporagipfel“  in Tirana, „Der Dialogtag der albanischen Diaspora in Deutschland“ in Köln im Jahr 2017  oder die „GERMIN“ Konferenz in Pristina ein Jahr später, waren eine gute Erfahrung weil wir dort die Möglichkeit hatten mit verschiedenen Aktivisten aus der ganzen Welt  uns auszutauschen und unsere Zusammenarbeit zu erweitern.

Wir hatten also gute Gründe auch an dem diesjährigen „Diasporagipfel“  in Tirana teilzunehmen obwohl die kritischen Töne an der Organisation des Gipfels nicht zu überhören waren. In den drei Tagen in der albanischen Hauptstadt konnten wir feststellen, dass der Bekanntheitsgrad von URACult ziemlich gut ist, freuten uns aber über jede neue Begegnung, Bekanntschaft oder über die vielen Gesprächen mit den Gipfelteilnehmern aus der ganzen Welt. Auch die Gespräche mit den Vertretern der Ministerien für Kultur und Ministerien für Diaspora aus Albanien und Kosovo waren vielversprechend. Wichtig war es für uns auch mal einen Blick über den Tellerrand zu wagen und konnten in diversen Panels viel Interessantes hören. Müssen leider sagen, dass in dem Panel „Bildung und Kultur“, über die Kultur kaum gesprochen wurde. In den drei Tagen mit vielen Veranstaltungen, fanden wir als Höhepunkt, den Ausflug nach Lezhë mit dem Besuch der Grabstädte von Skanderbeg.

Sehr erfreulich für uns war das Wiedersehen mit vielen unseren URACult-Freunden. Insbesondere die gemeinsamen Aktivitäten mit dem GERMIN-Team aus Prishtina machten uns Spaß und als die GERMIN-Direktorin Liza Gashi mit dem Preis „Botschafterin der Nation“ ausgezeichnet wurde, waren wir unheimlich glücklich und stolz, solche engagierte junge Menschen wie Liza und ihr Team, als Freunde und Partner an unsere Seite haben zu dürfen.

Leider lief nicht alles wie gewünscht und geplant an diesen drei Gipfeltagen und die Kritik der Teilnehmer an manchen Punkten der Organisation war berechtigt. Wir haben bereits ein Feedback mit, aus unserer immer neutralen und unpolitischen Sicht, allen positiven und negativen Erlebnissen aus den dreitägigen „Diasporagipfel“ erfasst und werden das in den nächsten Tagen an dem Veranstalter senden.